Plagwitz
Plagwitz ist ein Stadtteil von Leipzig. Bis zu seiner Eingemeindung 1891 war der Ort eine selbständige Gemeinde, heute ist Plagwitz gemäß der kommunalen Gliederung Leipzigs ein Ortsteil im Stadtbezirk Südwest.  Er liegt ungefähr 3 Kilometer westlich des Stadtzentrums und grenzt im Norden an Lindenau, im Osten an Schleußig, im Westen an Neulindenau und im Süden an Kleinzschocher. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Plagwitz_(Leipzig)
Plagwitz
Im Jahr 1854 begann der Leipziger Rechtsanwalt Karl Heine (1819–1888) mit dem Ankauf von Grundstücken in der Gemeinde Plagwitz um sie zur planmäßigen Ansiedlung von Industrieunternehmen zu nutzen. Auch wurden unter seiner Regie neue Verkehrswege angelegt. Hier sind vor allem der 1856 in einem ersten Teilstück, das heute als Karl-Heine-Kanal seinen Namen trägt, begonnene Elster-Saale-Kanal und der Bau einer neuen Brücke über die Weiße Elster und damit einer direkten Verbindung nach Leipzig zu nennen. 1872 wurde Plagwitz schließlich an das Leipziger Straßenbahnnetz und 1873 mit der Inbetriebnahme der zunächst privaten Thüringischen Eisenbahn-Gesellschaft, später Königlich Preußischen Zeitzer Eisenbahn an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen. 1879 erfolgte durch die Gaschwitzer Eisenbahn auch der Anschluss das Königlich-Sächsische Eisenbahnnetz.
Karl Heine Kanal
Der Ausbau der Infrastruktur begünstigte die Ansiedlung einer Vielzahl neuer Fabriken. Besonders bedeutend waren die 1863 gegründete Fa. Rud. Sack und die Firma Mey & Edlich (Produktion von Papierkragen, Papiermanschetten und anderen Modeartikeln), die seit 1869 in Plagwitz produzierte. Die wachsende Bedeutung der Plagwitzer Industrie schlug sich auch in einem Anstieg der Einwohnerzahlen nieder. Hatte die Gemeinde 1834 lediglich 134 Einwohner, so waren es 1871 bereits 2531 und am Vorabend der Eingemeindung nach Leipzig 1890 13045. Durch den Bevölkerungsanstieg löste sich Plagwitz zunehmend von Kleinzschocher. 1862 wurde eine eigene Schule eingeweiht und 1886 bis 1888 die Heilandskirche für die nun eigenständige Kirchgemeinde Plagwitz errichtet.

Nach dem Tode Karl Heines im Jahr 1888 führte die von ihm gegründete Westend-Baugesellschaft seine Projekte weiter.

Von 1873 bis 1890 gehörte die Landgemeinde Plagwitz zur Amtshauptmannschaft Leipzig, bis sie 1891 nach Leipzig eingemeindet wurde. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt eine Fläche von 108,261 ha.
Plagwitz
Der 1992 durch die Stadt Leipzig festgelegte Ortsteil Plagwitz ist nicht identisch mit dem Gebiet der alten Gemeinde Plagwitz. So gehört das Gebiet nördlich der Karl-Heine-Straße, in dem sich der Felsenkeller befindet, nun zum Ortsteil Lindenau, und der Friedhof Plagwitz westlich der Bahnanlagen nun zum Ortsteil Neulindenau. Dagegen wurde das Gebiet, zwischen Markranstädter und Antonienstraße, das ursprünglich zu Kleinzschocher gehörte, Plagwitz zugeschlagen. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Plagwitz_(Leipzig)
Plagwitz
...hier kommen noch ein paar Eindrücke aus Plagwitz

Plagwitz

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Nr. 1
der Felsenkeller

Nr. 2

Nr. 3
Zschocherische Straße

Nr. 4
Zschocherische Straße

Nr. 5
Blick über den Karl Heine Kanal

Nr. 6
Arbeiten im und am Karl Heine Kanal

Nr. 7
Zschocherische Straße

Nr. 8
der Adler

Nr. 9
Industriestraße

Nr. 10

Nr. 11
Gondelfahrten auf dem Karl Heine Kanal

Nr. 12

Nr. 13
Karl Heine Straße

Nr. 14
Zschocherische Straße

Nr. 15
ein Blick auf die Weisse Elster
 

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Die Galerie beinhaltet insgesamt 23 Bilder.

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